10 Fragen an Verena Winkler

10 Fragen an Verena Winkler

1. Was verbindest du mit deinem Druck "Glückgepflückt"?

Das Motiv steht für mich dafür, sich selbst etwas Gutes zu tun und sich an den kleinen Dingen im Alltag zu erfreuen, wie z.B. sich selbst bei einem Spaziergang die Wiesenblumen vom Wegesrand – also ein bisschen „Glück“ - mit nach Hause zu stibitzen und sie in eine hübsche Vase zu packen. Das Bild soll einen immer wieder daran erinnern, dass man sich sein Glück selbst schafft und Kleinigkeiten da oft schon ausreichen.

2. Was hat dich zuletzt inspiriert?

Die Fahrrad-Highways in München. Ich bin erst seit kurzem hierher gezogen und war den Zweirad-Trubel nicht gewöhnt. Um die vollen Strecken zu umfahren, habe ich angefangen kleinere Umwege zu nehmen. Dadurch habe ich mich ständig verfahren, aber bin letztendlich an mein Ziel gekommen – diese „Fahrrad-Metapher“  finde ich sehr schön, weil sie sich auf viele (Lebens-) Bereiche übersetzen und interpretieren lässt. Allgemein finde ich es sehr inspirierend,  alltägliche (banale) Dinge aufzuschreiben, zu hinterfragen und auf verschiedene Weise zu interpretieren und dadurch auf neue Gedankengänge zu stoßen, die dann manchmal auch in den Bildern auftauchen.

3. Was ist Kunst für dich? In 3 Worten!

Ich selbst sein.

4. Was ist dein persönlicher Inspirationskiller?

Eine unaufgeräumte Umgebung, Lärm, zu viele Gedanken, die im Kopf sausen, keinen Austausch mit anderen Menschen zu haben.

5. Was gibt dir Mut?

Lange Gespräche und Menschen, die an mich glauben.

6. Hast du ein Motto oder ein Lieblingszitat?

„Befindest du dich in einem Loch, dann hör auf zu graben.“

7. Worüber sollte mehr gesprochen werden?

Zurzeit definitiv über weniger ernste Themen, wie zum Beispiel darüber, was für lustige Geräusche Alpakas machen. Oder allgemein über Dinge, die einen zum Lachen bringen, um das „Chaos im Außen“, das zurzeit überall präsent ist, für eine kurze Zeit wegzuschieben.

8. Was hast du zuletzt Neues gelernt?

Wie man sich eine Woche lang von einer 3 kg Garten-Zucchini ernähren kann. Da habe ich gleichzeitig auch gelernt, wieder mehr „Vielfalt“ in die Küche zu bringen und mir öfter mal selbst Rezepte auszudenken.

9. Welches ist dein Lieblingswort?

Schnickschnack

10. Was hilft dir dabei, kreativ zu sein?

Mich abschirmen, frische Luft atmen, gute Musik hören und mit verschiedenen Materialien und Techniken zu experimentieren.